von Laurah Schneider
Das Cover ist magisch. Der leuchtende Schneekristall und das düstere Titelbild machen neugierig auf Emelys Geschichte. Dieses Buch zeichnet sich durch ausgezeichnete Haptik aus. Ich weiß nicht, was es von anderen unterscheidet, aber es fühlt sich viel besser an, als andere Bücher. Die Innengestaltung finde ich sehr ansprechend.
Inhalt
Emely liebt den Winter. Sobald es schneit, geht es ihr gut. Komischerweise friert sie im kalten Schnee nicht, sondern fühlt sich dann erst richtig wohl.
In der Nacht wird Emely von seltsamen und beängstigenden Träumen heimgesucht, die anfangs sehr wage, aber mit der Zeit immer greifbarer werden.
Im Laufe der Geschichte schließt sie Freundschaft mit Johann. Er ist Emelys Nachbar und sie erfährt von ihm, dass sie eine Wächterin ist und den Zauber des Schnees schützen muss.
Noch dazu stolpert sie Raphael ins Leben und verliebt sich in ihn. Er ist seit dem tödlichen Autounfall seines Vaters verbittert und gibt dem Winter und Schnee die Schuld für seinen schmerzhaften Verlust.
Die Nacht der Wintersonnenwende gibt dem Bösen die Macht den Zauber des Schnees zu brechen. Erkennt Emely das Böse und kann sie den Zauber des Schnees schützen?
Personen
Emely liebt den Schnee. Sie wohnt bei ihren Eltern und weiß noch nicht, in welche Richtung ihr Leben weiter laufen soll.
Raphael lebt seit dem Tod seines Vaters bei seiner Mutter. Er ist verbittert und voller Trauer. Als er Emely trifft verliebt er sich in sie, aber er will ihre Nähe nicht zulassen, weil er nie wieder den Verlust einer geliebten Person erleben möchte.
Er ist mit dem Zauber des Schnees verbunden und lehrt ihn Emely.
Highlight
Ein absolutes Highlight ist Johanns Keksrezept.
Fazit: Ein magisches Winterbuch für Schnee und Keksliebhaber mit für mich überraschendem nicht ganz nachvollziehbarem Ende.

