Auf der Suche nach Heimat ein Stadtteil blüht auf

Von Regine Sonnleitner

Die wundervolle Verwandlung eines heruntergekommenen Stadtteils in eine lebenswerte Oase aus der Sicht zweier Rotkehlchen. 

Dori und Sirus, zwei Rotkehlchen, lassen sich in Vorhalle einem Hagener Stadtteil nieder. Zuerst überlegen sie, ob sie in dieser Gegend überhaupt wohnen wollen. Überall liegt Müll herum, der für Tiere gefährlich ist. Nur Krähen fühlen sich wohl, weil sie von den Essenresten leben. 

Doch dann beschließen einige Menschen, Vorhalle zu erneuern. Sie stellen Mistkübel auf und gestalten den Park neu. Sogar Nistkästen werden aufgehängt. 

Leider gibt es immer wieder kleine Rückschläge, wie zum Beispiel Zerstörung und Vandalenakte, doch die Menschen geben nicht auf. Sie wollen für sich und die Tiere einen lebenswerten Lebensraum zu schaffen. 

Das Buch ist angenehm zu lesen. Die Kapitellänge ist eher kurz, das finde ich praktisch. 

Wie auch in Malu, werden hier wichtige Themen beschrieben und Moral ohne erhobenen Zeigefinger gelehrt. 

Fazit ein sehr kurzes (56 Seiten) lesenswertes Buch für Menschen, die ihren Stadtteil lieben.

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