Maggie Uhmann
Das Buch wurde als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt.
Vanillekipferl für zwei ist die Fortsetzung von „Feudal verliebt“, kann aber auch als Einzelband gelesen werden, obwohl ich es schöner fand, das erste Buch bereits gekannt zu haben.
Inhalt
Nach seiner Scheidung ist der Reporter Lars von Hamburg nach Klagenfurt gezogen, um bei seiner Tochter zu sein. Seine Exfrau hat nämlich einen Kärntner Hotelier als neuen Freund. Er findet bei einem Klatschblatt einen neuen Job. Von seiner Chefin wird er auf auf Estelle die junge Burgherrin von Burg Ehrenfelsen angesetzt. Um sich an Estelle anzupirschen besucht Lars mit seiner Tochter eine Adventsfeier auf der Burg. Dort werden die beiden von einem bezaubernden blonden Engel zum Vanillekipferlbacken eingeladen. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass diese wundervolle Frau, die so gut mit Kindern umgehen kann, Estelle ist. An diesem Nachmittag schafft Lars es, dass er geheim ein unvorteilhaftes Foto der Burgherrin aufnimmt, welches er mit einem erfunden, hinterhältigen Text veröffentlicht. Und das, obwohl er sich von Estelle angezogen fühlt. Seine Tochter lernt Freunde auf der Burg kennen und beginnt nach dem Ortswechsel, der ihr zu schaffen macht, aufzublühen. Sie darf eine Hirtin im Krippenspiel darstellen und so kreuzen sich die Wege von Lars und Estelle immer wieder. Er versucht, Distanz aufzubauen, denn immerhin hat er diesen gemeinen Zeitungsbericht geschrieben. Aber was sagt das Herz?
Estelle backt als Engel verkleidet mit den Kindern beim Adventsfest Vanillekipferl. Dabei sticht ihr Lars, der gut aussehende Vater von Hannah ins Auge. Leider kommt wenige Tage später ein unvorteilhafter Zeitungsbericht über die Burgherrin heraus. Schon einmal hat dieses Revolverblatt durch Lügen ihre Bezieung zerstört. Zugleich stellt sich die Frage, warum Lars so distanziert und dann doch so herzlich zu ihr ist.
Charaktere
Ich mag die Charaktere von Maggie Uhmann. Sie sind harmonisch und auch wenn sie etwas Schlechtes machen, wie in diesem Fall Lars, kann ich ihre Handlungen nachvollziehen.
Estelle ist die junge Burgherrin auf Burg Ehrenfelsen. Sie ist ein ein wenig ausgeflippt, was an ihrer Frisur und Kleidung leicht zu erkennen ist. Lustig, kinderlieb, traditionell und auch bodenständig. Leider wird ihr das Leben durch die Klatschpresse zur Hölle gemacht. Aufgrund einer Zeitungsente ist ihre letzte Beziehung gescheitert und die Freundschaft zu ihrer besten Freundin zerbrochen.
Lars schreibt für sein Leben gern und war ein Sportreporter. Als seine Ex mit seiner Tochter nach Kärnten zieht, wechselt auch er seinen Wohnort. Leider findet er als einzige Anstellung einen Job bei der goldenen Revue und wird von seiner Redakteurin auf Estelle angesetzt.
Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich ab dem ersten Kapitel in die Geschichte versinken kann. Die Kapitellänge ist für mich perfekt.
Fazit
Der perfekte Liebesroman zum Entspannen in der Winterzeit.
